Rheinhessen und sein Terroir
In Rheinhessen wurde bereits 20 v. Chr. Wein ange­baut und ist damit eine der traditions­reichsten Wein­anbau­gebiete. Die älteste bekannte Urkunde über eine deutsche Wein­bergs­lage ver­zeichnet eine Lage in Rhein­hessen. Mitten­drin, zwischen Mainz, Bingen und Alzey, in einem Meer von Riesling, Sylvaner und Rivaner hält sich hier ein Relikt aus karolin­gischer Zeit – die „Rot­wein­insel“ – Ingel­heim am Rhein.
Das Ingel­heimer Gebiet war bereits in vorge­schicht­licher Zeit besiedelt und erlangte unter Karl dem Großen eine ganz besondere Bedeu­tung, da er hier eine seiner Pfalzen baute. Früh erkannte man, das die Bedin­gungen in und um Ingel­heim, ideal für den Wein­bau und im speziellen für die Burgunder­rebe ist. Hier kann sich die Rebe durch das milde Klima vom Rhein und den typischen Böden voll ent­falten und bringt Weine von hoher Qualität.
Kleines Weinlexikon
Das Terroir

 

Mit dem Begriff Terroir will man das Zusammen­spiel aus Boden, Klein­klima, Reb­sorte und dem Wissen und Können des Winzers benennen. Je besser das Terroir, desto besser ist natürlich auch der Wein.
Weinrebe rankt sich seitlich hoch
Rotwein wird ins Glas geschenkt
Ingelheimer Landschaft
Weinberg, Ingelheimer Burgkirche, Wehrmauer